Frühstück

Eggs Benedict

Ich muss ja sagen, mir sind „Eier Benedikt“ in den ersten 26 Jahren meines Lebens nie abgegangen, ich habe ja noch nicht einmal eine Hollandaise-Sauce gegessen. Die kenne ich nur aus der Werbung von diversen Fertigproduktherstellern über Spargel gegossen.
Naja, bis dann Julian als wir an der Gold Coast waren mir Eggs Benedict von der Frühstücksspeisekarte empfohlen hat!
Diese waren zugegebenermaßen gar nicht sooo gut weil mir die Sauce etwas zu sauer war. Ich habe dann aber öfter in Newcastle (auswärts) welche gegessen und mittlerweile „brauche“ (=hätte ich gerne) meine Eggs Benedict mindestens einmal pro Woche.
Da diese aber im Lokal meist um die $ 15 kosten, geht sich das aus finanziellen Gründen nicht immer so gut aus 😉
Also habe ich mich beschlossen, mich selbst ranzutrauen. Das Ergebnis war „ok“, wenn auch nicht ganz so gut wie auswärts, aber ich bin trotzdem froh und stolz dass mir die gefürchtete Sauce Hollandaise so gut gelungen ist. Auch das Eier pochieren war ehrlich gesagt Neuland für mich, ich esse normalerweise „Eierspeise“ oder Spiegeleier 🙂

Achja, ich hab mir dann auch noch die Mühe gemacht, auszurechnen was mich die Eggs Benedict „home made“ kosten und grob gerechnet komme ich auf rund $ 3. Zahlt sich auf lange Sicht schon aus 🙂

Das Hollandaise-Sauce Rezept habe ich von chefkoch.de und den Bewertungen nach zu urteilen wirklich „idiotensicher“ 😉 siehe hier.

Mein Cholesterinbedarf für die nächsten 2 Wochen ist jetzt jedenfalls mal gedeckt hihi.

 

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Zutaten für 2 Personen:

2 Englische Muffins oder 4 Scheiben (Toast-)brot
4 Eier
100 g Schinken/Speck/Spinat/Lachs – je nach Geschmack

Sauce:

80 g Butter
1 Eigelb
1 EL Wasser
ca. 1/2 EL Zitronensaft
Salz, weißer Pfeffer

Zubereitung:

Die Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen aber möglichst nicht erhitzen (ich weiß, das klingt wie ein Widerspruch, ganz ohne Erhitzen geht es natürlich nicht, aber zumindest gaaanz vorsichtig erwärmen und ggf. etwas abkühlen lassen, die Butter soll nicht heiß sein!).

Den Eidotter mit Zitronensaft und Wasser mischen und über einem Wasserbad mit einem Schneebesen solange rühren bis die Konsistenz cremig wird (das geht relativ schnell). Danach vom Wasserbad wegnehmen und die Butter langsam teelöffelweise und später esslöffelweise zum Ei mischen, ständig weiterrühren, am Schluss würzen.

Mir persönlich war die Sauce etwas zu dick, also habe ich noch Wasser dazugegeben. Salz war hier nicht notwendig, weil die Butter schon gesalzen war…mir schmeckte die Sauce trotzdem etwas zu butterig (haha, was erwartet man bei so einer Sauce?), daher habe ich die Zitronensaftmenge etwas erhöht. In Kombination mit dem Ei war sie dann aber sehr, sehr gut!

Es empfiehlt sich, die Eier zu pochieren während man die Sauce zubereitet, die Sauce ist nämlich naturgemäß nicht heiß und sollte auch nicht erhitzt werden, weil das Ei sonst ausflockt. Ich habe sie jedoch erfolgreich ganz vorsichtig über dem Wasserbad erhitzt, weil ich keine kalte Sauce über die Eier gießen wollte.

Zum Pochieren eignen sich kleine Silikonförmchen (wie diese hier), man platziert sie im kochenenden Wasser und füllt sie dann mit jeweils einem rohen Ei. Deckel drauf und ca. 5-6 Minuten pochieren lassen.

Danach die Brotscheiben toasten, mit Schinken belegen, je Ei darauf platzieren und mit der Sauce übergießen 🙂
Mein Lieblingsmoment ist der, wenn sich der flüssige Eidotter dann mit der Sauce vermischt! Zimmy (die Katze) durfte dann unsere Teller sauberlecken, was ihm auch sichtlich geschmeckt hat!

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2 Kommentare zu „Eggs Benedict

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