asiatisch · Hauptspeisen · vegetarisch

Tofu und Halloumi in scharfer Orangensauce

Gefunden habe ich die Inspiration zu dem Rezept hier.
Eine Packung Tofu enthält hier meistens nur ca. 300 g und ist auch recht teuer, daher mischen wir gerne noch etwas Halloumi unter – der zwar auch teuer ist, aber er bringt eine interessante, pikante Note in das Gericht 🙂

Den Tofu am besten schon ca. 2 Std. vorher aus der Verpackung nehmen und die Flüssigkeit rauspressen, das funktioniert am besten, indem man zuerst die überschüssige Flüssigkeit wegschüttet und den Tofu mit einer Küchenrolle bedeckt. Danach den Tofu in einen Suppenteller geben und mit einer schweren Pfanne auspressen – einfach eine Weile stehen lassen. Den Halloumi am besten auch etwas abtrocknen, das habe ich diesmal leider vergessen, war aber kein Problem. Es spritzt weniger beim Anbraten und es wird knuspriger wenn Tofu/Halloumi nicht zu viel Flüssigkeit enthalten

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Zutaten für 4 Portionen:

2 EL Öl zum Anbraten (zB Sesamöl)
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Paprikaschote, in Streifen geschnitten
2 Hand voll frischer (Baby)spinat
300 g Tofu (fest)
200 g Halloumi

Sauce:
Saft und geriebene Schale von 2 Orangen
2 EL Stärke
4 EL warmes Wasser
4 EL Sojasauce
4 EL Reisessig
2 EL Ahornsirup/Honig oder 1 EL Zucker
1-2 TL Sambal Oelek/scharfe Chilipaste

Zubereitung:

Für die Sauce in einer Schüssel das Wasser mit der Stärke verrühren, danach die restlichen Zutaten beimengen und beiseite stellen.

Öl in einer beschichteten Pfanne oder im Wok erhitzen und Tofu/Halloumi bei mittlerer bis hoher Hitze ca. 5 Minuten rundherum anbraten, bis alles schön goldbraun ist.
Danach den Knoblauch und das Gemüse kurz mitanbraten (ca. 1/2 Minute).

Die Sauce dazugeben und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sie zu „blubbern“ anfängt – währenddessen umrühren. Hier kann es sein, dass man etwas Wasser zusätzlich braucht, sollte die Sauce zu dick ausfallen, aber das ist Geschmackssache.

Die Pfanne abdecken und bei geringer Hitze ca. 2 Minuten köcheln lassen.

Dazu passen gut Reis oder Glasnudeln.

Fazit: Uns hat die Sauce sehr gut geschmeckt, wobei sie mir etwas zu süß war, ich habe in diesem Rezept nun die Zuckermenge reduziert – unsere Orangen waren wohl sehr süß, sodass weniger oder gar kein extra Zucker/Sirup notwendig gewesen wären. Ich habe das Ganze dann noch mit etwas Sojasauce und Reisessig nachgebessert. Außerdem war im Originalrezept mehr scharfe Paste angegeben, ich habe die Sauce milder gestaltet, damit sich jeder am Tisch noch selbst „nachschärfen“ kann – die Schärfe stellt dann einen schönen Kontrast zur Süße dar.

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