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Gelbes Erdnuss-Hühnercurry

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Es wird (wieder) Zeit für ein Curryrezept!

Currys kochen wir regelmäßig und gerne, allerdings variieren die Zutaten und Mengen immer sehr stark, wodurch es mir bisher unmöglich war, ein Rezept niederzuschreiben 😉 diesmal habe ich mich aber bemüht, alles abzumessen um genauere Angaben zu machen. Trotzdem kann natürlich jeder die Zutaten in eine bestimmte Richtung (schärfer, erdnussiger, etc.) abstimmen.

Auch beim Gemüse sind die Möglichkeiten grenzenlos. Ich muss mich ja ein bisschen Julians Geschmack anpassen d.h. keine Tomaten und auch kein Zitronengras und Ingwer :/ Kaffirlimettenblätter passen auch super dazu finde ich, die haben wir aber geraede nicht hier.

Ein paar Gemüsesorten die ich normalerweise verwende liste ich hier auf:
Karotten, Paprika, Brokkoli, Karfiol, Zucchini, Kürbis, Tomaten und auch Kartoffeln mag ich ganz gerne im Curry und Kichererbsen!

Wir hatten noch Tofu hier, den ich verbrauchen musste, also haben wir weniger Hühnerfleisch verwendet und einen Teil durch Tofu ersetzt.

Jetzt aber zum Rezept!

Zutaten für gute 6 Portionen:

1-2 EL Sesamöl (oder Erdnussöl)
2 Knoblauchzehen, gehackt
500 g Hühnerfleisch (Hühnerbrustfilet), in mundgerechte Stücke geschnitten
200 g Tofu natur, in Würfel geschnitten
2 Karotten, in Streifen oder Würfel geschnitten
1 Paprika, in Streifen oder Würfel geschnitten
1 handvoll Karfiolröschen
1 kleine Dose (ca. 200 g) Kicherebsen

Für die Sauce:

3-4 EL Sojasauce
1 EL Erdnussbutter
1 Spritzer Zitronensaft
2 EL Reisessig
1 EL gelbe Currypaste (unsere ist sehr mild, ich hatte aber auch schon scharfe gelbe Pasten, also vorsichtig probieren und lieber anfangs weniger verwenden. Rote und grüne Currypasten sind generell schärfer)
50 ml Wasser
400 ml Kokosmilch (oder -creme)
1 EL passierte Tomaten oder Tomatenmark
Koriander, gehackt

Zubereitung:

1.) Das Hühnerfleisch mit dem Knoblauch in 1 EL Sesamöl bei hoher Hitze scharf anbraten, danach beiseite stellen.

2.) In der gleichen Pfanne einen weiteren EL Sesamöl erhitzen, das Gemüse (abgesehen von den Kichererbsen) und den Tofu ebenso bei hoher Hitze rundherum anbraten, danach die Hitze etwas reduzieren und ein paar Minuten braten lassen, umrühren nicht vergessen 😉 Danach auch das Gemüse und den Tofu in eine Schüssel füllen und beiseite stellen.

3.) Jetzt kommt die Sauce dran! Bei mittlerer Hitze alle Zutaten in die Pfanne geben und umrühren, bis sich alles schön verbunden hat. Anschließend das Fleisch und das Gemüse mit dem Tofu zurück in die Sauce geben (darauf achten, dass auch der Saft, der sich in der Zwischenzeit gebildet hat, in die Sauce kommt, der gibt noch zusätzlich Geschmack). Und jetzt dürfen auch die Kichererbsen in die Pfanne!
Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca. 5-10 Minuten köcheln lassen, sodass das Gemüse noch bissfest ist.
Wer mag kann (sollte! 😉 ) das Curry dann noch mit gehacktem Koriander garnieren.

4.) Als Beilage gab es bei uns Reisnudeln, die wir direkt ins Curry gemischt haben. Das macht das Curry etwas dicker, saugt aber dann -wenn es länger steht- die Flüssigkeit ziemlich auf, werd das nicht möchte, serviert die Beilage (auch Reis passt natürlich sehr gut) einfach separat.

Guten Appetit!!

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3 Kommentare zu „Gelbes Erdnuss-Hühnercurry

  1. mhhh, schon wieder etwas, was einfach super ausschaut!! die Kichererbsen würde ich persönlich weglassen, aber wie du schreibst, das bleibt ja jedem selber überlassen, was alles in die Pfanne kommt – meine Kolleginnen sind schon gaanz gespannt, wie das mangohuhn schmecken wird, das ich ihnen zu meinem Geburtstag koche 🙂

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